Eigentlich sollten sich die Hasen fröhlich auf das Osterfest vorbereiten. Doch das kleine Häschen will nicht hüpfen, nicht mit den anderen spielen und zum Bemalen der Ostereier fehlt ihm der Schwung. Es liegt krank im Bett.
Der Rat des Hasendoktors, die Späße des Vaters, das Geschenk der Tante – nichts kann den kleinen Patienten erfreuen. Bald erfährt die Mutter, warum dem Häschen die Lebensfreude fehlt: Es vermisst seinen Großvater, der ihm ein Vorbild war und mit dem es früher gerne Eier bemalt hat.
Beim Blättern im großen Hasenbuch vermitteln Mutter und Großmutter dem Hasenkind einfühlsam die wichtige Botschaft, dass Großvaters Vermächtnis weiterlebt. Er ist doch immer noch bei ihm.
Bald greift das Hasenkind wieder zu Farbe und Pinsel. Er will im Sinne des Großvaters die schönsten Eier bemalen. Und am Ostermorgen, wenn die Menschenkinder noch schlafen, wird er sie zusammen mit seinen Eltern und Geschwistern verstecken.
Rolf Zuckowski, seit über 30 Jahren erfolgreicher Komponist und Autor, schrieb das „Hasenmusical“ im Jahr 2001. Im Frühjahr 2008 erzählte Karin Jeschke in einem langen Gespräch von ihren Plänen, in Braunschweig eine Musicalschule in Rahmen eines gemeinnützigen Vereins zu gründen, und dass sie – ein großer Zuckowski-Fan – bald sein Musical „Der kleine Tag“ inszenieren wolle. Zuckowski machte sie damals auf seine Hasengeschichte aufmerksam.
Karin Jeschke heute: „Das Musical „Ich bin stark“ enthält die typischen, bewährten Zuckowski-Stilmittel. Es ist schwungvoll, hat Humor und auch unglaublich anrührende Momente. In dieser Geschichte wird der Ostern nicht auf buntes Trallala reduziert, sondern der Ostergedanke wird kindgerecht vermittelt. Vor dem Hintergrund der zahllosen banalen, lauten Musicals, die inzwischen auf dem Markt sind, ist dieses ein Juwel.“

