Junges Musical Braunschweig | Benefizkonzert für Eva
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Bei unseren Adventskonzerten gilt stets EINTRITT FREI,
doch Spenden sind willkommen!
Sie dienen in diesem Jahr zu 100% der Delfin-Therapie der kleinen Eva.
Wir alle wollen mithelfen, der Familie Bornemann ein frohes Fest zu bereiten!

Eva Bornemann ist 6 Jahre alt.
Sie kam mit einem unheilbaren Gendefekt zur Welt, dem Undine-Syndrom (Kongenitales zentrales Hypoventilationssyndrom, kurz: CCHS).
Sobald Eva einschläft, starken Schmerzen oder Belastungen ausgesetzt ist, setzt ihr natürlicher Atemreflex aus. Sie muss dann sofort beatmet werden, sonst stirbt sie. Eva ist seit ihrer fünften Lebenswoche tracheotomiert. Dies bedeutet, dass über einen Luftröhrenschnitt eine künstliche Atemöffnung angelegt wurde. Eva muss rund um die Uhr überwacht, und nachts künstlich beatmet werden.

Auf die Frage, was das Schlimmste für sie sei, antwortet Evas Mutter, Andrea Bornemann-Göhre: „Das Schlimmste ist es, Eva am Abend ins Bett zu bringen und darauf zu warten, dass sie einschläft. Ich schließe die Geräte an und ich weiß, ohne diese wäre mein Kind tot.“

Die Belastung für Familie Bornemann ist enorm hoch. Alltägliche Situationen, wie etwa ein Besuch auf dem Spielplatz oder ein Einkauf, müssen mit viel Vorlauf geplant werden, und sind mit einem hohen logistischen Aufwand verbunden. Behördliche Hürden rund um die Betreuung, medizinische Versorgung und Finanzierung erschweren den Alltag zusätzlich.

Eva darf niemals unbeobachtet bleiben und es muss immer möglich sein, sie innerhalb von Sekunden an die Beatmung anzuschließen. Alle medizinisch lebensnotwendigen Geräte müssen permanent griffbereit sein.

Ruhephasen sind kaum möglich in denen die Familie neue Kraft schöpfen kann, um den alltäglichen Strapazen stand zu halten. Es gibt keine Reha- oder Kurklinik in Deutschland, die Eva und ihre Familie aufnimmt, da die permanent an die CO -Werte anzupassende Beatmung des Kindes zu kompliziert ist. „Urlaub“ verbringen die Bornemanns daher im Kinder-Hospiz.
Angeregt durch Evas Logopädin möchten die Bornemanns den Kindern (Eva hat noch eine ältere Schwester) eine jeweils individuell gestaltete Delphintherapie ermöglichen. Sie hoffen auf die vielfach beschriebene positive und stärkende Wirkung der Tiere und wünschen sich unbeschwerte Stunden für ihre Töchter.

Warum Delphintherapie?

Bisher gibt es keine medizinische Möglichkeit um Evas Erkrankung zu behandeln. Mit der Delphintherapie wird es gelingen Evas Psyche zu stärken. In der 1. Therapie lernte Eva, ihre Stärken zu erkennen und sich selbst wert zu schätzen. Genau das lernte auch ihre große Schwester. Über die Therapie sagte Esther: „Ich habe gelernt dass ich auch gute Seiten habe und nicht nur Schlechtes erlebe. Auch wenn ich auf Hilfe angewiesen bin, kann ich ganz viel erreichen.“

Die Spenden finanzieren ausschließlich die Therapie, den Flug und die Unterkunft. Verpflegung und Unterhaltung trägt die Familie selbst.
Die Therapie ist jedoch sehr teuer, da neben den vier Familienmitgliedern auch eine Krankenschwester mitkommen muss, um Evas intensiv-medizinische Versorgung zu gewährleisten.

Spenden helfen Eva und ihrer Familie ihrem großen Traum ein kleines Stückchen näher zu kommen.